Wettspielordnung

Allgemeine Wettspielordnung für den Golfclub Kitzingen e.V.

Stand: 16.10.2016

  1. Spielbedingungen: Gespielt wird nach den „Offiziellen Golfregeln“ des Deutschen Golf Verbandes. Die Wettspiele werden nach den DGV-Vorgaben- und Spielbestimmungen ausgerichtet. Zusätzlich gelten die Platzregeln sowie evtl. Sonderplatzregeln des GC Kitzingen, die per Aushang bekannt gemacht werden.
  2. Turnieranmeldung: Anmeldung im Internet oder Eintrag in die Meldeliste.
  3. Meldeschluss: Der Meldeschluss wird in der Ausschreibung des Turniers festgelegt. Nachmeldungen werden auf einer Warteliste erfasst und nach Ermessen der Spielleitung berücksichtigt.
  4. Startzeitenbekanntgabe: Am Abend vor dem Wettspiel, ab 18 Uhr, können die festgelegten Startzeiten im Internet eingesehen werden. Gleichzeitig erfolgt Mitteilung per SMS. Die endgültigen Startzeiten werden spätestens 1 Stunde vor Beginn des Wettspiels per Aushang bekannt gegeben.
  5. Startgeld: Das Startgeld ist bei Abholung der Zählkarte an den Clubbeauftragten zu entrichten. Das Startgeld ist auch fällig und zu entrichten, wenn der Bewerber seine Teilnahme nach Meldeschluss -egal aus welchen Gründen- absagt, oder nicht zum Wettspiel antritt.
  6. Unangemessene Verzögerung: Langsames Spiel (Regel 6-7) Hat eine Spielgruppe nach Auffassung der Spielleitung den Anschluss an die vorangehende Spielgruppe verloren, so wird die Spielergruppe ermahnt. Wird danach eine Verbesserung des Spieltempos nicht festgestellt, wird der Spielgruppe mitgeteilt, dass ab sofort für jeden einzelnen Spieler eine Zeitnahme durchgeführt wird. Die Zeitnahme beginnt, wenn der Spieler mit seinem Schlag an der Reihe ist. Überschreitet der erste Spieler die Zeit von 60 sec. und die folgenden Spieler die Zeit von 45 sec. für die Ausführung des Schlages, so wird das als Verstoß der Regel 6-7 angesehen. Zählspiel: 1.Verstoß= 1 Strafschlag; 2.Verstoß= 2 Strafschläge; 3.Verstoß= Disqualifikation.
  7. Aussetzung des Spiels wegen Gefahr (Anmerkung Regel 6-8.b) Hat die Spielleitung das Spiel wegen Gefahr ausgesetzt, so dürfen Spieler, die sich zwischen dem Spielen von zwei Löchern befinden, das Spiel nicht wieder aufnehmen, bevor die Spielleitung ein Wiederaufnahme angeordnet hat. Befinden sie sich beim Spielen eines Lochs, so müssen sie das Spiel unverzüglich unterbrechen. Versäumt ein Spieler, das Spiel unverzüglich zu unterbrechen, ist er disqualifiziert.
    + Signal für unverzügliche Unterbrechung: 1 langer Signalton
    + Signal für Wiederaufnahme des Spiels: Wiederholt 2 lange Signaltöne
    + Signal für Spielabbruch: 3 lange Signaltöne
    Anmerkung: Unabhängig hiervon obliegt die Spielunterbrechung bei Blitzgefahr der Eigenverantwortung des Spielers (Regel 6-8.a.2). Die sportliche Fairness gebietet es, dass der gesamte Flight das Spiel unterbricht, wenn zumindest ein Bewerber Blitzgefahr als gegeben ansieht.
  8. Zählerbestimmung Der Zähler ist regelmäßig auf der Scorekarte vermerkt. Fehlt diese Angabe, oder ändert sich die Zahl der Spieler im Flight( z.B. weil ein Spieler nicht erscheint), so wird wie folgt gezählt: 1 zählt 2, 2 zählt 3, usw. Der Letzte zählt den Ersten.
  9. Schlagzahlen im Zählspiel (Regel 6-6) Beim Ausfüllen der Scorekarte ist auf folgende Punkte zu achten:
    + Die Schlagzahlen sind vom Zähler in die „Spieler-Spalte“ in gut leserlichen Ziffern einzutragen.
    + Falls eine Zahl korrigiert werden muss, darf diese grundsätzlich nicht überschrieben werden. Sie muss durchgestrichen werden und die neue Zahl ist in die Spalte daneben einzutragen.
    + Solche Änderungen sind vom Zähler durch „Abzeichnen“ zu bestätigen. Spieler, die Scorekarten einreichen, bei denen diese Richtlinien und/oder die anderen Punkte der Regel 6-6 nicht erfüllt sind, werden disqualifiziert.
  10. Wertung: In Zählspielen nach Regel 3-1, ist Bruttosieger/in, wer die niedrigste Schlagzahl für die festgesetzte Runde hat. Den Nettosieger/in bestimmt die niedrigste Netto-Schlagzahl (=Brutto-Schlagzahl minus Spielvorgabe). Im Zählspiel nach Stableford (Regel 32-1 b) gewinnt der/die Bewerber/in mit den meisten Punkten. Bruttosieger/in = die meisten Brutto-Punkte, Nettosieger/in = die meisten Nettopunkte.
  11. Preise: Gemäß Ausschreibung.
  12. Üben / Nachputten: Das Üben während der Runde (auch Nachputten) ist im Zählspiel, auch nach Stableford nicht gestattet. Strafe bei Verstoß: 2 Strafschläge.
  13. Mobiltelefone: Das Mitführen von Mobiltelefonen ist erlaubt, damit in Notfällen Hilfe gerufen werden kann. Die Etikette erfordert Rücksichtnahme gegenüber anderen Spielern, deshalb sollen die Geräte während des Spiels abgeschaltet werden. Nichtbeachten ist ein grober Verstoß gegen die Etikette und führt zur Disqualifikation.
  14. Golfwagen (Decision 33-1/8) Bei körperlicher Behinderung, die das Absolvieren der Wettspielrunde ohne Golf-Car nicht erlaubt, ist die Benutzung gestattet (Vorlage eines Attestes und Verfügbarkeit eines Cars vorausgesetzt). Sonderregelungen werden fallweise durch die Ausschreibung festgelegt.
  15. Künstliche Hilfsmittel (Regel 14-3) Ein Spieler darf sich über Entfernungen informieren, indem er ein Gerät verwendet, das ausschließlich Entfernungen misst. Benutzt ein Spieler während der festgesetzten Runde ein Gerät, mit dem andere Umstände geschätzt oder gemessen werden können, so verstößt er gegen Regel 14- 3, wofür die Strafe Disqualifikation ist, ungeachtet, ob die zusätzliche Funktion genutzt wurde.
  16. Nearest to the Pin: Es zählt der erste Schlag des Spielers auf dem bezeichneten Loch. Der Ball muss auf dem Grün liegen. Die Entfernung von der markierten Stelle zum „Lochrand“ darf erst gemessen werden, wenn alle Spieler der Gruppe das Loch beendet haben.
  17. Longest Drive: Es zählt der erste Schlag des Spielers auf dem bezeichneten Loch. Der Ball muss auf der kurz gemähten Rasenfläche(Fairway-Höhe oder kürzer) liegen.
  18. Beendigung des Wettspiels: Das Wettspiel ist nach der Siegerehrung bzw. mit Aushang der Ergebnisliste beendet.
  19. Änderungsvorbehalt: Die Spielleitung hat in begründeten Fällen bis zum Start das Recht, die Ausschreibung zu ändern oder Sonderplatzregeln zu erlassen.
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